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Dr. med. Anna-Theresa Lipp

Als Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie kenne ich das Thema Lipödem aus jedem medizinischen Blickwinkel – es ist mein Spezialgebiet und meine Leidenschaft.

Meine Erfahrung hat gezeigt: Jedes Lipödem ist anders und jede Patientin ebenfalls. Nicht immer ist eine Operation daher von vornherein die Behandlungsmethode der Wahl. Vor jeder Lipödem Behandlung in München gibt es eine genaue medizinische und persönliche Analyse bildet immer die Grundlage, um den optimalen Behandlungsweg festzulegen. Dafür nehme ich mir viel Zeit: Zeit, Ihr spezielles Lipödem zu verstehen, es genau zu untersuchen und mich in Sie, meine Patientin, hineinzufühlen.

Meine fachlichen Schwerpunkte:

  • Lipödem-Chirurgie:
    • Konzeption des ganzheitlichen Ansatzes für Lipödem-Chirurgie mit definierten Ansätzen vor, während und nach der Lipödem-Liposuktion
    • Definition von Standards für die DR. LIPP METHODE der Lipödem-Liposuktion
    • Erstberatung bei Lipödem
    • OP-Leitung bei Lipödem-Liposuktionen (mit / ohne Laser)
    • OP-Aufklärungen und OP-Nachsorge bei Lipödem-Liposuktionen
  • Ästhetische Chirurgie:
    • Kombinationseingriffe aus Lipödem-Chirurgie und Hautstraffungsoperationen
  • Ästhetische Medizin: Minimal- und nicht-invasive Behandlungen
    • Botox, Fillern, PRP Eigenblut
    • Laser-Behandlungen Lasersystem SP Dynamis von Fotona.

Über mich:

  • Herkunft: Geboren und aufgewachsen bin ich im wunderschönen Salzburg.
  • Hobbies: Reisen, Lesen, Forschen, Radfahren,Skifahren, Kochen und Backen.
  • Interessen: Zeit mit meiner Familie und mit Freunden verbringen.

Meine Funktion im Team der Praxis Dr. Lipp & Kollegen:

Als Praxisinhaberin verfolge ich mit meinem Team für unsere Patient/innen einen ganzheitlichen Ansatz aus der Kombination von Lipödem Chirurgie mit Ästhetischer Chirurgie. Wir beraten und behandeln unsere Lipödem Patient/innen ganzheitlich und bieten das volle Spektrum an Unterstützung vor, während und nach der Operation – auch in Verbindung mit Ernährungsberatung und Nahrungsergänzung sowie mit Lymphdrainage und einer psychologischen Begleitung. Wir wollen die Patientinnen nicht nur zu einem neuen glücklichen und beschwerdefreien Leben verhelfen, sondern auch sicherstellen, dass die Operationsergebnisse auch ästhetisch  möglichst ansprechend sind, so dass sich die Patientinnen in Ihrer Haut nicht nur wieder wohl, sondern auch wieder schön finden.

Meine Berufserfahrung

Als selbst Betroffene kenne ich all die Ängste, Sorgen und Fragen, die mit der Krankheit verbunden sind. Das Gute ist: Als Ärztin und Spezialistin für Lipödem kenne ich auch meist die Antworten, die meinen Patientinnen, neue Lebensfreude und das Gefühl von Freiheit bringen können. Für meine Patientinnen bringe ich viel fachliche Kompetenz mit: aus meiner Zeit am Universitätsklinikum Rechts der Isar (MRI) in München sowie durch zahlreiche Lipödem-Forschungsprojekte, Gutachtertätigkeiten, Fortbildungen, Fachpublikationen und Vorträge. Ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass ich mir mittlerweile nicht nur als Ästhetische Chirurgin und Lipödem-Expertin einen Namen gemacht habe, sondern auch als eine der weltweit ausgezeichneten Grundlagenforscherinnen auf diesem Gebiet gelte.

Meine Berufswahl

Gerade die menschliche Seite dieser Krankheit ist mir mehr als vertraut – denn ich selbst erhielt die Diagnose Lipödem. Einige Jahre und Operationen sind seither vergangen. Mittlerweile bin ich gesund (und erleichtert) in meinem „Leben 2.0“ angekommen. Genau das ist es, was meine Arbeit ausmacht: die Kombination aus beruflicher Kompetenz und eigener Erfahrung (und obendrein ein Nachname, der zufälligerweise auch ganz gut dazu passt).

Meine Motivation

Ich freue mich darüber, dass ich in meiner Tätigkeit meine Berufung gefunden habe. Ich hatte selbst mit dem Krankheitsbild Lipödem zu kämpfen und fand keine Antworten, da die Literatur und Wissenschaft zum Krankheitsbild Lipödem noch sehr dürftig war. Schon in meinem Studium habe ich dann mit der Forschung zum Lipödem begonnen um mir selbst und allen anderen Betroffenen antworten zu liefern. Heute bin ich glücklich darüber, dass ich nicht nur selbst den Kampf gegen das Lipödem gewonnen habe, sondern dass ich täglich viele Patientinnen in ein neues und beschwerdefreies und glückliches Leben begleiten darf. Ich freue mich am meisten über zufriedene und glückliche Patienten und sehr gutes Feedback – auch in den Ärzte-Bewertungsportalen.

Meine ärztliche Ausbildung und mein Werdegang

2020: Fachärztin für Plastische Ästhetische Chirurgie, Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Klinikum rechts der Isar, Universitätsklinikum der Technische Universität München (TUM)

2016-2020: Assistenzärztin für Plastische Ästhetische Chirurgie, Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Klinikum rechts der Isar, Universitätsklinikum der Technische Universität München (TUM)

2014-2015: Assistenzärztin, Basischirurgie (Common-Trunk), Schön Klinik München Harlaching

2012-2015: Promotion am Universitätsklinikum der Technische Universität München (TUM)

2007-2013: Ärztliche Approbation an der Medizinischen Fakultät der LMU Ludwig-Maximilians-Universität München

Meine ärztlichen Weiterbildungen

  • Ärztin für Ernährungsmedizin nach DGE/DGM (Curriculum der BÄK) 07/2017
  • Ästhetisch-plastische Chirurgie: Botox, Filler, Lipolyse, Mesotherapie Zertifizierung (GAAM) 09/2017 und 10/2017
  • Haartransplantation Fellowship Dr. Jimenez Acosta Gran Canaria 06/2017
  • Fachkunde im Strahlenschutz nach RöV (gültig bis 09/2020)

Meine Mitgliedschaften

  • Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Lipödem-Chirurgie (DGfLC)
  • Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Lipödem-Chirurgie (DGfLC)
  • European Society of Dermatologic Research (ESDR)
  • Globalhealth Academy for Aesthetic Medicine (GAAM)
  • Plan International Deutschland e.V. Frauen für Mädchen in der Welt

Meine Auszeichnungen

  • Gewinnerin des Ulrich Hinderer Preises – „The Voice of Europe“ 2019  – der EUROPEAN ASSOCIATION OF SOCIETES OF AESTHETIC PLASTIC SURGERY (EASAPS) als Repräsentantin für Deutschland
  • Lipedema Foundation „Proof of Concept Award“ 2017. Forschungsförderung für Lipödemforschung
  • Travel Grant der ESDR (European Society for Dermatologic Research) 2013
  • DGFW (Deutsche Gesellschaft für Wundheilung) Forschungspreis 2014

Auszug aus der wissenschaftlichen Tätigkeit in der Lipödem-Forschung

Zellbiologische Studie

„Zellbiologische- und Proteinexpressionsuntersuchungen an Adipozyten von Lipödem Patientinnen im Vergleich zu gesunden Patientinnen“, Journal of Plastic and Reconstructive Surgery 2019

Zielsetzung der zellbiologischen Studie

Die Ursache des Lipödems ist bisher unbekannt. Eine genetische Komponente wird aufgrund von positiven Familienanamnesen angenommen, sowie eine hormonelle Komponente aufgrund der fast ausschließlich weiblichen Patientinnen und einem Ausbruch der Krankheit bzw. deren Progression in den Phasen der hormonellen Umstellungen. Darüber hinaus ist eine gewisse „Gefäßfragilität“ bei Lipödem-Patientinnen auffällig, welche schon bei leichten Traumata zu Hämatomen an den Extremitäten führen kann. Aufgrund der fehlenden wissenschaftlichen Daten zur Pathogenese des Lipödems, war es das Ziel dieser Studie, die molekulare Ätiopathogenese dieses Krankheitsbildes zu beleuchten.

Epidemiologische Studie

„Neue Erkenntnisse zum Lipödem – eine retrospektive postoperative Datenanalyse von 209 Patientinnen mit Lipödem“, Plastic and Reconstructive Surgery 2019

Zielsetzung der epidemiologischen Studie

Das Lipödem ist durch lokalisierte Fettgewebsvermehrung und Ödeme der Extremitäten gekennzeichnet, die typischerweise nicht auf Ernährungsregime oder körperliche Aktivität reagiert. Obwohl die Krankheit gut beschrieben ist und eine große Anzahl von Frauen weltweit betroffen ist, ist wenig über ihre Ätiopathogenese bekannt.

Zellstudie „Single Cell Analyse der Lipödem Zellen“

Zielsetzung der Zellstudie

Tatsächlich bestehen Zellpopulationen aus mehreren Subpopulationen mit möglicherweise unterschiedlicher Funktionalität. Daher war unsere Hypothese, dass bei Lipödemen die Fettgewebe-Populationsökologie gestört sein könnte. Warum ist die Auflösung einzelner Zellen für die Studie unerlässlich? Weil es eine Population von Zellen mit zwei Untergruppen geben kann, die sich in der Expression nur eines Gens unterscheiden können. Das kann nicht durch Mittelwertbildung der Bevölkerung festgestellt werden. Zellen des selben Phänotyps können in Zustand und Funktion sehr unterschiedlich sein und benötigen daher eine Einzelzellenanalyse.


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